Metformin rezeptfrei

Metformin

Was ist Metformin?

Metformin gehört zu Arzneimittel, die man benutzt um den Typ-2-Diabetes und Schwangerschaftsdiabetes zu behandeln. Falls es ein hohes Risiko gibt, an dem Typ-2-Diabetes zu erkranken, wird dieses Medikament zur Vorbeugung von dieser Erkrankung eingesetzt.

Was ist eigentlich Typ-2-Diabetes? Das bezeichnet man als eine Krankheit, bei der es ein Insulinmangel gibt, weil dem Körper es nicht möglich ist, das Insulin genug zu produzieren, oder es gibt keine richtige Wirkung von dem produzierten Insulin. Dies führt dazu, dass man einen hohen Blutzuckerspiegel, genauer gesagt Hyperglykämie, erlebt. Schwangerschaftsdiabetes tritt aufgrund erhöhter Plazentahormone nur bei schwangeren Frauen auf. Sein Auftreten kann sich negativ auf den Schwangerschaftsverlauf und den Fötus auswirken.

Wie funktioniert Metformin?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Metformin den Blutzuckerspiegel senken kann:

  • erstens hilft dieses Arzneimittel erheblich durch Reduzierung der Freisetzung von Leberglukose, wo sie gespeichert ist;
  • zweitens steht es den Zellen deines Körpers bei, ausreichend Glukose aus deinem Blutkreislauf aufzunehmen.

Darüber hinaus minimiert Metformin das Risiko, wegen des Diabetes entstehende Komplikationen weiter zu entwickeln.

Es gibt viele wesentliche Vorteile von diesem Medikament, und zwar es:

  • ist efficient bei der enormen Senkung vom Blutzuckerspiegel;
  • provoziert nicht die Gewichtszunahme;
  • verursacht die Verringerung vom Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin (LDL oder so genannte „schlechtes“ Cholesterin).

Das Auftreten einer Hypoglykämie (eines ungewöhnlich niedrigen Blutzuckerspiegels) unter dem Einfluss dieses Arzneimittels ist sehr unwahrscheinlich.

Ein Besonderheit des Metformin besteht darin, dass es den Blutzucker senkt. Dadurch schafft der Körper es besser, mit dem Insulinmangel umzugehen. In der Regel wird es bei Diabetes verschrieben, wenn richtige Ernährung und aktiver Lebensstil mit viel Bewegung nicht genügend sind, um den Zuckerspiegel unter Kontrolle zu halten.

Gute Verträglichkeit sowie keine Unterzuckerung sind fur die Patienten besonders attraktiv.

Manchmal kann der Arzt dieses Medikament zur Behandlung von der Symptome des PCOS (polyzystischen Ovarialsyndroms) eingesetzt werden. Dieser Erkrankung beeinträchtigt die angemessene Funktion der Eierstöcke. Offizielle Zugelassen gibt es aber noch nicht.

Wie verwendet man dieses Medikament?

Metformin ist nur mit einem Rezept zu kaufen. Es ist in verschiedene Formen verfügbar, nämlich in Tabletten, als Flüssigkeit sowie als Pulverbeutel.

Metformin-Tabletten sollten am besten beim oder gleich nach dem Abendessen eingenommen werden, damit Risiken von Nebenwirkungen niedriger sind.

Man muss die Metformin-Tabletten im Ganzen schlucken und mit einem Schluck Wasser trinken. Die Tabletten dürfen nicht gekaut werden.

Falls Sie Metformin-Beutel oder Metformin-Flüssigkeit einnehmen wollen, gießen Sie die Flüssigkeit oder das Pulver in das Glas ein und fügen ca. 150 ml. Wasser hinzu. Das Arzneimittel sollte gemischt werden, bis das Wasser völlig klar oder leicht trüb wird. Danach trinken Sie die zubereitete Lösung sofort.

Der Preis fur Metformin. Wieviel kostet es?

Dieser Arzneistoff ist in mehreren Dosierungen erhältlich. Auf dem Arzneimittelmarkt können sowohl Metformin-500 asl auch Metformin-1000 gefunden werden. Die gute Nachricht ist, dass der Preis für dieses Medikament relativ niedrig ist. In der Regel kostet eine Packung mit 30 Tabletten des Arzneimittels (500 Milligramm jeweils) etwa 12 Euro. Eine ähnliche Packung von Metformin-1000 Milligramm kostet etwas mehr als 13 Euro. Um Geld zu sparen, können Sie eine Packung mit 120 oder 180 Stück kaufen.

Wie kann man Metformin kaufen?

Es sollte in Betracht gezogen werden, dass dieses Medikament rezeptpflichtig ist. Das bedeutet, dass der Kauf dieses Medikamentes nur mit einem von Arzt unterschriebenen Originalrezept möglich ist. Die Vorlage vom Rezept ist sowohl in Deutschland, als auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union erforderlich. Man soll die illegalen Anbieter, die solche Medikamente rezeptfrei versprechen, vermeiden. Ein Rezept kann man sowohl im persönlichen Gespräch beim Arzt als auch online beantragt werden. Es lohnt sich jedoch, zuverlässige Websites zu wählen, die qualifizierte medizinische Unterstützung bieten. Beim Online-Kauf ist die Lieferung oft kostenlos.

Einkaufen in Holland

Deutsche kaufen Metformin gerne in Offline-Apotheken in den Niederlanden. Dies liegt an der Nähe der Niederlande zu Deutschland und an der weit verbreiteten Meinung, dass Waren (einschließlich Arzneimittel) dort billiger sein könnten. Allerdings ist der Online-Kauf dieses Medikaments in Deutschland rentabler. Metformin kann auch in jedem anderen europäischen Land (Polen, Österreich, Schweiz usw.) gekauft werden.

Welche Alternativen zu Metformin liegen vor?

Als Beispiel vergleichen wir die Hauptmerkmale von Metformin mit einigen anderen beliebten Alternativen.

Das MedikamentHäufigkeit der MedikamenteneinnahmeWirkung von MedikamentenNebenwirkungen
Metformin2-3 Mal täglichUnterdrückung der Glukoseproduktion in der Leber. Dadurch wird ziemlich weniger Glukose ins Blut abgegeben.– Übelkeit (einschließlich Erbrechen); – Durchfall; -Magenschmerzen; -Appetitverlust; – Ein metallischer Geschmack im Mund.
VictozaEinmal täglichDer Wirkstoff Liraglutid senkt den erhöhten Blutzuckerspiegel.-Übelkeit; – Durchfal; -Erbrechen; – Verstopfung; – abdominale Schmerzen; -Dyspepsie.
Jardiance (Empagliflozin)Einmal täglichDer Wirkstoff des Arzneimittels hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem er das Protein in den Nieren blockiert und so die Ausscheidung von Glukose zusammen mit dem Urin erhöht.-Vaginale Infektionen; -Harnwegsinfektionen; -Verstopfung; -Pruritus, Ausschlag; – Vermehrtes Wasserlassen; – Hypoglykämie (bei Anwendung mit Sulfonylharnstoff oder Insulin).

Wechselwirkung von Metformin-Medikamenten mit Alkohol

Wenn man Metformin anwendet, ist es notwendig, alkoholische Getränke entweder überhaupt nicht zu trinken oder deren Menge deutlich zu reduzieren. Andernfalls steigt das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen erheblich. Die gleichzeitige Einnahme einer großen Dosis Alkohol mit diesem Medikament kann zu einem Laktatazidose führen. Daher sollte man mit diesem Thema sehr vorsichtig und verantwortungsbewusst umgehen.

Nebenwirkungen von Metformin

Wie jedes Arzneimittel kann Metformin einige Nebenwirkungen haben. Als die häufigsten davon gelten:

  • Übelkeit (einschließlich Erbrechen);
  • Durchfall;
  • Magenschmerzen;
  • Appetitverlust;
  • Ein metallischer Geschmack im Mund.

Bei etwa einem von hundert Patienten können solche Nebenwirkungen auftreten.

Es ist unbedingt erforderlich, Ihren Arzt über das Vorliegen einer der aufgeführten Nebenwirkungen zu informieren. Der wird Ihnen die notwendigen Ratschläge zur Überwindung unerwünschter Symptome geben. Um solche Symptome zu vermeiden, wird es in der Regel empfohlen, die Tagesdosis auf mehrere Gaben über den Tag aufzuteilen und die Dosis langsam zu steigern.

Kontraindikationen und Warnungen

Das Arzneimittel ist in den folgenden Fällen kontraindiziert:

  • wenn man den Juveniler Diabetes hat, der ohne Komplikationen verläuft und durch Insulin gut reguliert und kontrolliert werden kann;
  • wenn es der Diabetes mellitus gibt, der durch die passende Ernährung allein reguliert werden kann;
  • während sowie direkt nach der Operation, wenn Insulin erforderlich ist;
  • wenn der Patient überempfindlich gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels ist (beispielsweise gegen Hydrochloride oder andere Biguanide);
  • bei diabetischer Ketoazidose oder diabetischem Präkoma;
  • bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min) sowie bei Patienten mit instabiler Nierenfunktion;
  • wenn der Patient an akuten Erkrankungen leidet, die möglicherweise zu Veränderungen der Nierenfunktion führen können (z. B. schwere Dehydrierung);
  • bei Vorliegen von Infektionen, bei intravasaler Gabe von jodhaltigen Kontrastmitteln;
  • bei akuten Erkrankungen, die eine Gewebehypoxie hervorrufen können (z. B. Herzinsuffizienz, kürzlich aufgetretener Myokardinfarkt, Atemversagen, Pankreatitis, Lungenembolie, Sepsis, akuter erheblicher BlutverlustGangrän);
  • wenn ein schweres Leberversagen, eine akute Alkoholvergiftung vorliegt oder der Patient unter Alkoholismus leidet;
  • Vorgeschichte einer Laktatazidose;
  • während des Stillens.

FAQ

Nein. Bei der Einnahme von Metformin müssen Sie sich richtig ernähren und Sport treiben, da diese Kombination das beste Ergebnis liefert.

Einer der wesentlichen Vorteile von Metformin besteht darin, dass das Medikament keine Gewichtszunahme verursacht. Im Gegenteil, bemerken einige Patienten einen leichten Gewichtsverlust.

Wenn Sie an Typ-2-Diabetes leiden, müssen Sie wahrscheinlich für den Rest Ihres Lebens Metformin einnehmen. Nur dann sinkt der Blutzuckerspiegel.

Das Absetzen des Arzneimittels, ohne es durch ein anderes zu ersetzen, kann zu einem erneuten Anstieg des Blutzuckers führen. Bei der Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes oder Prädiabetes sollte die Dauer der Metformin-Therapie mit dem Arzt besprochen werden.

Bei einer alleinigen Behandlung mit Metformin besteht bei stabilem Diabetes höchstwahrscheinlich keine Notwendigkeit, den Glukosespiegel mit einem Blutzuckermessgerät zu überwachen. Es ist aber wichtig, Ihren HbA1c mindestens alle 3-6 Monate zu überprüfen. Möglicherweise müssen Sie Ihren Blutzuckerspiegel überprüfen, wenn Sie sich unwohl fühlen und Erbrechen oder Durchfall haben.

Unwohlsein, Erbrechen und Durchfall, die zu Dehydrierung führen, sind ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Ihr Arzt wird möglicherweise die Einnahme von Metformin abbrechen und Sie überwachen, bis sich Ihr Zustand bessert.

Bei manchen Menschen kann Metformin die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigen und schließlich zu einem Vitamin-B12-Mangel führen. Das Risiko eines Vitamin-B12-Mangels ist bei Veganern, Vegetariern, Menschen, die Alkohol missbrauchen, Patienten, die die empfohlenen Metformin-Dosen überschreiten, oder Patienten mit Magen-Darm-Problemen (z. B. Gastritis, Zöliakie oder Morbus Crohn) erhöht.

Um die Wirksamkeit von Metformin zu überwachen, wird Ihr Arzt Ihren HbA1c regelmäßig (etwa alle 3–6 Monate) überprüfen, um Ihren Blutzuckerspiegel zu bestimmen. Bei erhöhtem HbA1c kann die Metformin-Dosis erhöht werden.

Es sei daran erinnert, dass Typ-2-Diabetes eine fortschreitende Krankheit ist, was bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit immer weniger Insulin produziert. Deshalb müssen die meisten Menschen die Dosis des Arzneimittels im Laufe der Zeit erhöhen, um die gewünschte Wirkung während der Behandlung mit Metformin zu erzielen. Es kann auch vorkommen, dass Metformin seine blutzuckersenkende Wirkung verliert. In diesem Fall kann der Arzt andere Medikamente (z. B. Insulin) verschreiben.